Geige

Beschreibung

Geige

Erste Vorläufer der Violine stammen aus dem spanisch-maurischen Raum im 8. Jahrhundert. Als weiterer Vorläufer ist das Rebec und die Fiedel – bis ins 16. Jahrhundert gespielt – zu nennen.
Die bis heute im Wesentlichen unveränderte Form der Violine ist seit etwa 1540 gebräuchlich und stammt aus Oberitalien. Bekannte italienische Geigenbauer waren Andrea Amati, Nicola Amati, Gasparo da Salò, Guarnerius del Gesu und Antonio Stradivari.

Die Violine ist mit vier Saiten im Quintenabstand (g – d’ – a’ – e’’) bespannt, die am unteren Ende des Korpus am Saitenhalter, am oberen Ende des Halses auf Wirbeln im Wirbelkasten befestigt sind. In der Mitte des Korpus liegen die Saiten auf dem Steg auf, der als Brücke zwischen der schwingenden Saite und dem Resonanzkörper dient. Die Violine ruht auf dem linken Schlüsselbein des Geigers und wird leicht von der linken Hand gestützt; die Finger der linken Hand greifen die Saiten, die rechte Hand führt den Bogen, mit dem die Saiten gestrichen werden.

Das Violinspiel kann man bereits im frühen Kindesalter erlernen. Damit die Kinder sich die Namen der Saiten merken können (G-D-A-E), haben sich Lehrer eine „Eselsbrücke“ ausgedacht: Geh Du Alter Esel.

Die Violine ist mit der Entwicklung der europäischen Musik der Neuzeit eng verbunden und wurde dementsprechend reich mit Literatur beschenkt. Einsatzgebiete für die Violine liegen im solistischen als auch orchestermusischen Bereich. Der Klang der Violine ist sowohl im Bereich der klassischen Musik als auch in traditioneller Musik vieler Länder, dem Jazz oder Klezmer zu Hause.

Empfohlenes Alter: ab 6 Jahren
Empfohlene Gruppengröße: Einzel- und Gruppenunterricht

Unterrichtstage

MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitagSamstag
Vormittag
Nachmittag
Abend

Praxisbeispiel