Saxofon

Beschreibung

Saxofon

Die Geschichte des Saxofons beginnt 1840 in Frankreich.
Es wurde von Adolphe Sax entwickelt und auch nach ihm benannt. Der belgische Instrumentenbauer lebte von 1814 bis 1894 und konnte so den Siegeszug des Saxophons, der in den 20er Jahren im Jazz begann, nicht mehr erleben.
Zu seinen Lebzeiten fand Sax keine große Anerkennung und wurde nicht sehr ernst genommen. Manche Kollegen bezeichneten ihn sogar als „verrückt“.
Das Saxophon schaffte es nie richtig, sich in der klassischen Musik einen „Namen“ zu machen. Deshalb gibt es im Vergleich zum Jazz verschwindend wenig klassisches Notenmaterial.

Das Saxophon sollte als Streicherersatz dienen, wurde aber zu Beginn mit Vorliebe in Marsch- oder Militärkapellen gespielt.
Es wurde bis heute noch nicht eindeutig herausgefunden, warum das Saxophon zu den Holzblasinstrumenten zählt. Die einen sagen wegen des klarinettenähnlichen Mundstücks, die anderen behaupten, weil es zuerst als Ersatz für die Klarinette verwendet wurde.

In den USA war das Saxophon eng mit der Entwicklung des Jazz verbunden und errang größte Bekanntheit als Soloinstrument.
Berühmte Jazz-Saxophonisten sind Sidney Bechet (Sopran), Charlie Parker (Alt), Lester Young, John Coltrane, Coleman Hawkins (Tenor) und Gerry Mulligan.

Heute wird das Saxophon in 8 Arten (Sopranino, Sopran, Alt, Tenor, Bariton, Baß, Kontrabaß, Subkontrabaß) gebaut, wobei das Alt- und Tenorsaxophon am meisten gespielt werden.

Empfohlenes Alter: ab 7 Jahren
Empfohlene Gruppengröße: Einzel- und Gruppenunterricht

Unterrichtstage

MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitagSamstag
Vormittag
Nachmittag
Abend

Praxisbeispiel