Alona Wetrowa

Geige, 60+
Alona Wetrowa

Alter

29 Jahre

Musikalische Vita

Alona Wetrowa wurde 1988 in Kiew/Ukraine geboren. Schon mit jungen Jahren zeigte sie großes Interesse an der Musik. Ihre ersten musikalischen Schritte begannen mit dem Geigen- und Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren.  Später nahm sie erfolgreich an einem Wettbewerb für hochbegabte Kinder teil und ging ins Musikinternat N.W. Lysenko in Kiew.  Dort lernte sie bis zu ihrem 14. Lebensjahr Geige bei Prof. Sprenzis. Danach beschloss sie, ihren  musikalischen Weg mit Bratsche fortzuführen. Während der Schulzeit nahm sie an verschiedenen Konzerten, Musikfestivals und Wettbewerben teil, unter anderem auch als Solo-Bratschistin. Im Jahr 2006 begann Alona Wetrowa ihr Studium an der Nationalen P.-I.-Tschajkowski-Musikhochschule in Kiew bei Prof. B. S. Schytzki. In den ersten Semestern wurde Alona als eine der besten Studenten ausgezeichnet und mit einem höheren Stipendium belohnt. Während der Studienzeit nahm sie am Meisterkurs bei Avri Levitan teil. Sie absolvierte ihr Praktikum beim Studenten-Orchester der Nationalen Musikakademie als Solo-Bratschistin und bei dem Orchester Oper Studio der Musikakademie. Im Jahr 2011 beendete sie das Studium und erlangte den Hochschulabschluss im Fachbereich Musikkunst bzw. die Fachqualifikation Magister für Musikkunst, ausübende Musikerin eines Kammerensembles, ausübende Musikerin eines Orchester und Hochschullehrerin einer Hochschule der 3.-4. Akkreditierungsstufe (Viola). An der CMS Musikschule sowie an der Musik- und Kunstakademie Lübeck bietet Alona Wetrowa Geigen- und Bratschenunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene jeden Alters an, Wettbewerbs-und Prüfungsvorbereitung, sowie Ensemblespiel.

Unterrichtskonzept

Ich möchte jedem Schüler helfen, die Quelle der Freude, die die Musik bieten kann, für sich persönlich und die Bedeutung der Musik für das eigene Leben zu entdecken. Das Alter spielt dabei keine Rolle. Methodisch orientiere ich mich an Suzuki Nelson, Rolland und Havas. Ich bin der Meinung, gutes Unterrichten ist überall das Gleiche, es schließt ein: Geduld, laufendes Ermutigen, Begeisterung, psychologische Einsicht, technisches und musikalisches Können, den Gebrauch guten Materials und guter Methodik und vor allem Phantasie.

Der Lehrer muss sich bemühen, auf 8 Punkte zu achten. Während des Unterrichts muss ich sofort erkennen, welcher der Punkte im Moment die meiste Aufmerksamkeit verlangt.
1. Es ist von äußerster Wichtigkeit, Eltern und Kindern den Wert des häusliches Hörens von Musikaufnahmen verständlich zu machen. Das Zuhören ist von größter Bedeutung für die Entwicklung von musikalischem Empfinden.
2. Es soll ein schöner Ton hervorgerufen werden, indem man den Klangpunkt oder die korrekte Tonhöhe jeder Note findet, wo die Resonanz der anderen Saiten angeregt wird.
3. Nachdem der richtige Klangpunkt gefunden worden ist, sollte ein schönes Vibrato eingeführt und unterrichtet werden.
4. Das Rhythmusgefühl muss trainiert werden.
5. In der ersten Lage soll eine glasklare Intonation beherrscht werden.
6. Eine solide Trillertechnik wird entwickelt, indem die Schüler mit langsamen Trillern aus einer Note beginnen.
7. Besondere Aufmerksamkeit sollte der häuslichen Vorbereitung gewidmet werden.
8. Ich muss fähig sein, jedes Kind zu unterrichten. Es liegt in der Verantwortung des Lehrers, seine Schüler ausreichend zu motivieren, sodass er für einen schwachen Schüler nie eine Entschuldigung wird finden können. Die rhythmische Bewegung des Armes zur selben Zeit, wenn der Schüler getrennt die Geigen- und Bogenhaltung erlernt, können rhythmische Spiele unterrichtet werden. Der Schüler kann Rhythmen singen und klatschen. Die Schüler klatschen zusammen in der Gruppe Rhythmen, die der Lehrer spielt.

Die Bogenhaltung:
Die richtige Bogenhaltung ist für das Kind etwas Ungewohntes. Deswegen benutze ich immer drei Übungen, die Schülern immer helfen können.
1. Ich bringe dem Schüler bei, mit Daumen und Mittelfinger einen Kreis zu formen.
2. … mit Daumen und Mittelfinger einen Stift aufzuheben.
3. Wir machen zusammen rhythmische Übungen, während der Schüler den Stift – wie oben beschrieben – hält.

Entspannung
Übermäßige Anspannung ist das Haupthindernis, eine gute Technik auf der Geige zu entwickeln. Von Anfang an versuche ich kontinuierlich, die Schultern, Hände und Arme der Schüler in richtige Weise zu entspannen. Ich bemühe mich, mehrere Arten der Entspannung zu vermitteln: indem ich ihre Hände auf die Schultern der Schüler lege, durch Kneten und Massieren der Finger beider Hände, durch Beobachtung übermäßiger Fingerkräfte auf den Saiten und indem ich die Schüler auffordere, Hände und Arme des Lehrers beim Spiel zu berühren, um auch so die entspannten Spielbewegung zu erfühlen.

Einzelstunde
Die Unterrichtsstunden sind verschieden lang, entsprechend dem Bedarf und der Fähigkeit der Schülers. Manchmal ist eine Unterrichtseinheit von Anfängern nur fünf Minuten lang. Eine Einzelstunde, wie auch die häuslichen Übungsstunden, sollten sich in drei Teile gliedern:
1. Die Arbeit am aktuellen Stück.
2. Wiederholung zur Auffrischung.
3. Vorausahnendes Ansprechen künftiger Probleme.
Zurzeit gibt es auf dem Markt viele verschiedene Notenhefte, folgende finde ich besonders effektiv für Kinder und Erwachsene:

  • de Haske „Violine“
  • Eva- Maria Neumann „Geigeschule“ Heft 1,2,3
  • Robert Pracht Opus 15 „Neue Violen Etüden“
  • Michael Dartsch „Der Geigenkasten“, Heft 1,2,3
  • Egon Sassmannshaus „Früher Anfang auf der Geige“, Band 1,2,3,4
  • Renate Bruce-Weber „Die Fröhliche Violine“

Siehe auch unser Angebot 60+.