German Sherezdanov

Keyboard, Klavier
German Sherezdanov

Alter

25 Jahre

Musikalische Vita

1998 – 2004 Lipezker Kindermusikschule N1, Klavierklasse
2004 – 2005 Lipezker Musikschule N10, Klavierklasse
2005 – 2008 Sonderschule beim Kunstkolleg Lipezker Gebiets, spezialisierte Klavierklasse
2008 – 2010 Student Kunstkolleg Lipezker Gebiets, Klavierklasse. 4 Semester abgeschlossen.
Oktober 2010 – September 2011 Student des Internationalen Studienjahres am Hamburger Konservatorium.
Oktober 2011 – bis heute Studiengang Diplom Musikerziehung am Hamburger Konservatorium (Diplom folgt)

Unterrichtskonzept

Anfangsunterricht
Je nach Alter wird der Schüler im Unterricht spielerisch oder durch einfache und verständliche Anweisungen mit den Grundlagen des Klavierspiels vertraut gemacht. Den Ausgangspunkt bilden dabei eingängige Lieder, die dem Schüler auf imitativem und auditivem Wege beigebracht werden. Durch Singen und Nachspielen – zunächst kleinster Melodieabschnitte – entwickeln sich im Schüler zugleich Klangvorstellung und motorisches Gedächtnis. Die allerersten Lieder sollen nach Möglichkeit ohne Noten gelernt und gespielt werden.
Der anfänglichen, methodisch begründeten Einengung des Spielraums auf die Daumen-C-Lage folgt eine sukzessive Erweiterung bis hin zum Spiel beider Hände in verschiedenen 6- und 6-Tonlagen. Durch Improvisationsaufgaben, Aufforderungen zum Transponieren und zum Versetzen der Hand wird der Spielraum jedoch immer wieder variiert bzw. erweitert.
Je nach Entwicklung des Schülers sollen folgende Lernfelder im Unterricht allmählich erscheinen:
– einfache Spielbewegungen             – elementare Spieltechnik
– Ausdrucksempfindung                   – Verkörperung der Musik
– musikalische Gestaltung                – Rhythmusschulung
– Notenlesen                                        – Auswendigspiel
– Gehörbildung                                   – elementare Musiklehre
– elementares Komponieren            – Improvisation
– Übetechnikvermittlung                  – Repertoire-Pflege,
– Vorspielen.

Entwicklung der elementaren Spieltechnik
Jedem Schüler soll in altersgerechter Weise die Sitzposition und allgemeine Spielhaltung erklärt und beigebracht werden.
Bei jedem Schüler soll(en):
– Stabilität des Oberkörpers beim Spielen erworben werden;
– Finger- und Handhaltung stabilisiert werden;
– elementare Koordination (Finger, Handgelenk, Arm, Schulter) gebildet werden;
– Finger in Stützfähigkeit, Druck, Unabhängigkeit und Beweglichkeit in Grundgelenken konditioniert werden;
– Koordination und Unabhängigkeit der Hände in Bezug auf Dynamik, Artikulation und Anschlagsbewegung erworben werden;
– Spielbewegungen jeglicher Art automatisiert werden.

Zu den Grundtechniken des Klavierspiels gehören:
– Tonbildung
– Anschlagsarten
– Elementare Spielbewegungen
– Finger-Legato
– 5-Finger-Übungen aller Art
– Lagenwechsel
– Daumenuntersatz
– elementares Scalenspiel
– Doppelgriffe
– Akkrorde
– Arpeggien
– Sequenzen aus 3 bis 8 Tönen
– Einfache Sprünge
– homophones Spiel
– polyphones Spiel in strenger Form
– Pedalgebrauch.

Weitere Entwicklung
Je nach Entwicklung des Schülers werden die gespielten Stücke größer und anspruchsvoller. Hierzu kommen auch die fortgeschrittenen Spieltechniken.
Der musikalische Aspekt soll nicht außer Acht gelassen werden. Der musikalische Ausdruck soll immer ein Teil des Unterrichts und des Spiels sein.
Der Schüler soll mit allen Stilrichtungen vertraut gemacht werden.
Im klassischen Bereich kommt außerdem noch der musikgeschichtliche Aspekt dazu. Der Schüler soll möglichst viel über den Komponisten, Epoche, musikalische Gattung von jedem Stück wissen. Zudem kommt auch die sogenannte historische Aufführungspraxis. Auch die früheren Jazzstücke können unter diesen Aspekten betrachtet werden.