Günal Ocak

Klassische Gitarre, E-Gitarre, Keyboard, Klavier, MFE, Musikwerkstatt
Günal Ocak

Alter

33 Jahre

Musikalische Vita

Meine musikalische Laufbahn begann bereits im Alter von drei Jahren, als meine Eltern mir ein kleines Casio-Keyboard schenkten, welches mein „Lieblingsspielzeug“ für viele Jahre werden sollte. Darauf lernte ich eigenständig Melodien von Liedern, die meine Eltern gerne hörten, spielen und wurde schnell zum „Künstler“ der Familie.
Meinen Eltern fiel mein starkes Interesse zur Musik auf und so meldeten sie mich zur musikalischen Früherziehung an, ich hatte sehr viel Freude bei den wöchentlichen Kursen. Hier wurde getrommelt, gesungen und getanzt. Ich lernte das Klavier kennen, welches mich faszinierte. Auf den Wunsch meiner Mutter hin bekam ich dann mit acht Jahren Geigenunterricht für vier Jahre. Nachdem meine Lehrerin in einer andere Stadt gezogen ist, wechselte ich auch das Instrument und es war klar, dass es das Klavier sein sollte und so bekam ich an einer Musikschule Klavierunterricht für fünf Jahre.
Während dieser Zeit gab ich auch selber erste Klavier-Stunden, zunächst meinem Cousin.
Mit 19 Jahren interessierte ich mich stark für Rap-Musik und lernte mit Computer-Software und Midi-Keyboard die Instrumentalisierung für Rap-Songs zu produzieren. Ich gründete mit Freunden meine erste Hip-Hop Band und schon bald sammelte ich erste Live-Erfahrungen.
Da ich Lust hatte, in einer Band zu spielen, in der alle Mitglieder Instrumente spielen und sich mein musikalischer Fokus mittlerweile auf Rock-Musik richtete, kaufte ich mir zunächst eine akustische Gitarre, auf der ich anfing, jeden Tag stundenlang zu üben, weil ich dieses Instrument so gerne erlernen wollte. An der Universität lernte ich relativ schnell Leute kennen, mit denen ich  zusammen musizieren konnte. Zeitgleich schrieb ich eigene Songs und schon bald gründete ich meine erste Rock-Band „HAVA“, in der ich E-Gitarre spielte und sang. Mit dieser Band spielte ich unter anderem auf dem „Campus Open Air 2012“-Festival und wir mieteten uns in einem Tonstudio ein, wo wir dann vier Songs professionell aufnehmen lassen konnten. Später gründete ich meine nächste Band „FLASK“, in der ich bis heute meine selbst geschriebenen Songs spiele. Seit 2015 treten wir regelmäßig in Hamburger Live-Clubs, wie der „Pooca Bar“, „Barbarabar“, „Bar 227“, „Inselklause“ und im „Molotow“ auf. Im selben Jahr gingen wir erneut in ein professionelles Tonstudio und nahmen ein kleines Album auf.
Dieses Jahr meldeten wir uns zum „Hamburg Vision Band Contest“ an und wurden zu einem der drei Preisträger gewählt.
Da einer meiner Brüder Schlagzeug spielt und wir deshalb im Keller ein Schlagzeug stehen haben, konnte ich auch dieses Instrument erlernen. So brachte ich unserem jüngsten Bruder, der damals sechs Jahre alt war, das Schlagzeug spielen bei und es machte unglaublich viel Spaß, ihm dabei zuschauen zu können, wie viel Freude es ihm bereitete, dieses Instrument lernen zu können. Für mich ist eines der schönsten Gefühle die Freude mit erleben zu dürfen, die die Musik  bei Menschen, vor allen Dingen bei Kindern, auslösen kann, besonders beim Erlernen eines Instrumentes.

Unterrichtskonzept

„Je früher, desto besser“ könnte das Motto für die musikalische Früherziehung lauten.
Musik soll in erster Linie Spaß machen und in der musikalischen Früherziehung steht der Spaß am gemeinsamen Musizieren an erster Stelle. Zusammen mit den Kindern werden Lieder gesungen und so bekommen die Kleinen so früh wie möglich ein Gefühl für die Musik. Häufig wird hier das Interesse für die Musik geweckt und verborgene Talente werden früh erkannt und können somit weiter gefördert werden; beispielsweise durch das Erlernen eines bestimmten Instrumentes.
Spielerisch kommen die Kinder in Kontakt mit verschiedenen Instrumenten, wie Gitarre, Keyboard und diversen Percussion-Instrumenten, wie Rasseln und Trommeln. Durch das Singen hören die Kinder ihre eigene Stimme, was sehr wichtig ist und ihr Selbstbewusstsein fördert. Auch wird das Gehör durch spezielle Übungen trainiert. Durch das aktive Zuhören und Nachahmen von Tönen und Geräuschen bekommen die Kinder früh ein Gefühl für musikalische Stimmungen und lernen eines der wichtigsten Aspekte in der Musik: das Zuhören.
Um ein Rhythmusgefühl zu entwickeln werden speziell darauf ausgerichtete Übungen gemacht. So bekommen die Kinder während des Kurses beispielsweise Rasseln ausgehändigt und durch die spielerischen Übungen wird ihr Taktgefühl gefördert und ausgeprägt. Bewegung ist ebenfalls sehr wichtig für das Taktgefühl und deshalb stehen auch musikalische Spiele, die mit Tanz verbunden sind, auf dem Programm.