Jasper Großmann

Schlagzeug, Trommeln, Cajon
Jasper Großmann

Alter

20 Jahre

Musikalische Vita

Ich mache Musik, seitdem ich sechs Jahre alt war und habe acht Jahre lang Klavierunterricht genossen. Seit meinem achten Lebensjahr spiele ich Schlagzeug und habe hier meine echte Leidenschaft gefunden.
Ich wirke seit ich 12 Jahre alt bin in Bands mit. Mein Hauptprojekt This Is Not Utopia (Metalcore) besteht seit 2010. Mit dieser Band durfte ich bereits über 100 Konzerte spielen, unter anderem mit Szene-Größen wie „Breakdown of Sanity“, „Emil Bulls“, „Madison Affair“ und „Eskimo Callboy“. Mit der neuen Single „Pull The Pins“ hat This Is Not Utopia einen kleinen Durchbruch geschafft. Neben mehreren Studioaufenthalten wurden auch zwei Musikvideos gedreht.
Mein zweites Projekt ist Burning Trees. Als Ausgleich zur eher harten Musik von This Is Not Utopia spiele ich hier Percussion zu Indie-Akustikmusik. Mit diesem Projekt war ich gerade im Studio, ein Musikvideo wird veröffentlicht.

Unterrichtskonzept

Ich habe selbst 10 Jahre lang guten Schlagzeugunterricht genossen. Ich habe schnell verstanden, dass dieses Instrument einen tollen Ausgleich schafft im Leben. Nach einer halben Stunde Schlagzeug spielen ist man ausgeglichen und geerdet. Genau richtig gefordert zu werden und die Möglichkeit, sich geistig und körperlich auszuleben, hat mich immer begeistert. Dieses Gefühl möchte ich gerne weiter vermitteln. Ich weiß, wie wichtig es ist, den Fähigkeiten
und musikalischen Vorlieben des Schülers gerecht zu werden. Ich hatte bereits die Gelegenheit, einige Schüler kennenzulernen, werde mich aber noch einmal
intensiv mit jedem einzelnen Schüler auseinandersetzen.
Die genaue Struktur des Unterrichts hängt natürlich vom Schüler ab. Generell sieht mein präferierter Ablauf so aus:
Nachdem der Schüler angekommen ist und man ein paar Worte gewechselt hat, spielt man sich kurz und locker ein. Neben speziellen Übungen, um die Koordination zu stimulieren, wird das Gelernte aus den letzten Stunden wiederholt. Die Wiederholung festigt das Gelernte und ist ein Muss für jeden Musiker. Die Kunst dabei ist, dem Schüler zu zeigen, dass Wiederholungen nicht langweilig sein müssen. Tempowechsel und Betonungswechsel sind beispielsweise tolle
Methoden, das Gelernte zu festigen. Dabei kann ich gut feststellen, ob der Schüler den behandelten Lerninhalt weiter üben muss oder bereit für Neues ist.
Wenn der Schüler den Lerninhalt der letzten Stunde noch nicht ausreichend beherrscht um darauf aufzubauen, versuche ich ab hier andere Methoden zu finden, um den Lerninhalt zu vermitteln. Das Tempo wird reduziert, schwierige Figuren in Einzelteile zerlegt und ganz gezielt an dem Problem gearbeitet.
Wenn der Schüler den bisherigen Lerninhalt gut beherrscht, wird an dieser Stelle etwas Neues vermittelt, das auf den letzten Stunden aufbaut.
Dies ist der anstrengendste Teil der Stunde. Das Hirn und der Körper arbeiten auf Hochtouren, um die Lerninhalte zu realisieren. Wie groß und intensiv dieser Teil der Stunde ausfällt, hängt stark vom Alter und den Fähigkeiten des Schülers ab.
Die Lernphase der Unterrichtseinheit wird abgerundet und belohnt mit dem freien Spielen. Der Schüler darf einen Musikwunsch abgeben oder aus großen Playlists mit verschiedenen Musikgenres wählen. Zusammen wird das Stück mit schon bekannten Rhythmen begleitet. Je nach Intensität der vorherigen Lernphase werden vielleicht noch ein paar Verfeinerungen hinzugefügt. Durch das gemeinsame Spielen wird die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler gefestigt. Das ist essenziell für ein gutes Lernklima. Außerdem lernt der Schüler hier, ausdrucksstark zu spielen und ein Gefühl für die Musik zu bekommen.
Ich arbeite mit dem Buch „Modern Drumming“ von Diethard Stein, lasse aber auch viele freie Übungen von mir in den Unterricht einfließen. Ich habe auf meinem Laptop für jeden Schüler ein Dokument, in dem kurz festgehalten wird, was bisher gelernt wurde. So verliere ich nicht den Überblick über den individuellen Lernfortschritt des Schülers. Auch notiere ich, welche Songs dem Schüler gut gefallen. Ich stelle grade individuelle Playlists fürs Üben zusammen, die nach
Genre und Schwierigkeit geordnet sind. Die Playlists werden über die Zeit organisch mit den Wünschen der Schüler wachsen.

Lehrerbeispiel