Mona Reichling

Gesang
Mona Reichling

Musikalische Vita

Mona Reichling ist Studiosängerin, Liveperformerin und Produzentin in Hamburg. Als Tochter einer Musikerfamilie begann sie schon mit elf Jahren ihr Gesangsstudium an der Stage School Hamburg, lernte u.a. bei Roger Cicero und David Lee Brewer (Beyoncé Knowels, Kelly Rowland, Tamar Davis) Gesang und Gesang zu unterrichten. Seit 2010 arbeitet Sie an ihrem Soloprojekt und begann hierfür auch zu produzieren. Dieses Jahr hören wir sie u.a. auf den Alben von Nneka, Maxim und Karate Andi. Mona unterrichtet seit 2009 von Privatschülern bis zu Musikstudenten. So arbeitete sie regelmäßig als Dozentin für Performance an der Hamburg School of Music in Hamburg, coacht Hamburger Profis durch leichte Stimmprobleme hindurch und entwickelte aus ihren Erfahrungen schnell, einen eigenen Stil zu unterrichten – individuell, konsequent und immer auf die Förderung einer charakterstarken Stimme ausgelegt.

Unterrichtskonzept

Mein Unterricht konzentriert sich auf verschiedene Bereiche, von denen ich glaube, dass sie für gute Sänger und Musiker relevant sind.

• Technik und Muskelaufbau
• Lernen, die eigene Stimme zu fühlen und entwickeln
• Emotionalität zulassen
• Rhythmus-Training
• Gehörtraining und Intervalle singen
• Wichtige Instrumente in der Musik erkennen und sich im Playback orientieren

Zunächst zählen für mich zwei Dinge, um einem Sänger auf die Sprünge zu helfen. Erstens: was hat er vor, was sind seine Ziele, warum singt er? Zweitens: wo steht er technisch und warum singt er, wie er singt. Je nach Altersgruppe und Absicht des Schülers versuche ich mit Spaß und manchmal absurden Übungen, ihn an sein Ziel zu bringen. Junge Schüler müssen da schon mal Tiergeräusche imitieren, um die wichtigen Muskelgruppen wach zu rütteln – ältere um ihre Scham zu verlieren. Da ich selbst als Kind angefangen habe, Gesang zu lernen, ist mir sehr wichtig, schnell auf eine spaßvolle und lockere Unterrichtsebene zu kommen. Denn ich kenne die Intimität im Gesang und auch, wie relevant freier Gesang für das eigene Wohlbefinden ist. Ich versuche den Schülern bei diesem Weg zu helfen. Abgesehen von Übungen wie oben beschrieben, die vor allem dem Spaß im Unterricht und dem freien Entdecken dienen, arbeite ich gerne mit Vokalausgleich, um die Stärke der Stimme aufzubauen und den Schleimhaushalt zu regenerieren. So lernt der Schüler seine Stimme mit allen beteiligten (und unbeteiligten!!!) Muskelgruppen und Resonanzkörpern kennen und weiß sich auch bei Heiserkeit zu helfen. Um das Gehör zu schärfen, singe ich gerne zweistimmig mit meinen Schülern. Die Arbeit mit Playbacks hilft ihnen, sich in der Musik zurecht zu finden und bringt außerdem erst so richtig Spaß. Je nach Charakter arbeite ich – sobald die Technik es erlaubt – mit Performancetraining, um die Emotionalität zu ermöglichen, nach der die meisten Gesangsschüler suchen. Außerdem, um sich auf eventuelle Bandauftritte oder Youtube-Videos vorzubereiten. All diese Bereiche versuche ich ineinander zu integrieren. Anders, als viele Lehrerkollegen, bin ich kein Vertreter von festen und statischen Unterrichtsabläufen. Obwohl es Elemente gibt, die ich in jeder Stunde unterbringe, ist es bei dem Umfang des Inhalts nicht möglich alle Bereiche in jeder Stunde abzudecken. Um trotzdem Erfolgserlebnisse zu haben, baue ich stetig eine Repertoiremappe mit den Schülern auf – nichts ist schlimmer, als wenn dich jemand bittet zu singen, aber du kannst von jedem Song nur die erste Strophe! Abschließend bleibt zu sagen, dass ich die Stärke der Stimme meist in der Leichtigkeit entdecke. Damit meine ich, dass mein Training sich je nach Schüler recht lange sehr leise fortsetzt, bis die Stimme ihre Kraft aufgebaut hat und im richtigen Moment in starke, klare Höhen gehen kann.