Ramy Elkholy

Schlagzeug
Ramy Elkholy

Musikalische Vita

Als ich ungefähr 12 Jahre alt war, entdeckte ich im Keller meiner Geigenlehrerin ein altes Schlagzeug und war sofort begeistert und dachte: „Das ist es, was du willst!“ Nach langer Überzeugungsarbeit bekam ich das erste Schlagzeug und übte soviel ich konnte. Kurz darauf entdeckte ich, wie viel Freude es bereitete, in einer Band, mit anderen Musikern zu spielen, und hatte bald die ersten Auftritte auf Schulveranstaltungen und in Jugendzentren.
Seither habe ich in vielen Projekten mitgespielt, von Heavy Metal über Coverbands, Blues, Funk, Punkrock oder Theatermusik. Dabei konnte ich sowohl Live- als auch Studioerfahrungen sammeln. Mit einer meiner aktuellen Bands habe ich einen Plattenvertrag bei einem kleinen Hamburger Label. Nun ist es mein Wunsch, die Freude, die ich beim Musikmachen habe, an andere Menschen weiterzugeben. Dabei ist es mir am wichtigsten, dass bei den Schülern immer der Spaß im Vordergrund steht, denn so lernt es sich am besten.

Unterrichtskonzept

Mein Unterricht ist individuell auf das Alter, die Fähigkeiten und Vorlieben meiner Schüler zugeschnitten. Neben Grundlagen wie Notenlesen, Spieltechnik, effizientes Üben, Instrumentenkunde und dem Stimmen der Trommeln stehen praktische Beispiele im Vordergrund, denn der Spaß am Musizieren ist das Wichtigste. Für die ersten Schritte mit neuen Schülern verwende ich gerne das Buch „Schlagzeugschule Band 1“ von Andreas Schwarz, da es auf leicht verständliche Weise Zusammenhänge erklärt. So werden z.B. „Trommelwörter“ benutzt, um rhythmische Zusammenhänge verständlich zu machen. „Scho – ko – la – de“ für 16tel Noten, oder „Erd – beer – eis“ für Triolen. Auf diese Weise ist es einfacher, besonders Kindern rhythmische Zusammenhänge ohne Mathematik oder Bruchrechnung verständlich zu machen. Der Schüler soll außerdem lernen, sich selbst zu motivieren und einzelne Themen zu vertiefen. Dabei kann es helfen, das Lieblingslied des Schülers zu lernen und zu lernen, eigenständig interessante Schlagzeug-Stimmen aus Songs herauszuhören und zu erarbeiten.

Außerdem ist das songdienliche Spielen in einer Band ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts.
Dazu gehören dynamisches Spielen, sparsamer/angemessener Einsatz des Erlernten oder auch das Zusammenspiel mit dem Bass oder einem Playback. Ziel dabei ist, das Gehör zu schärfen und zu lernen, auf das eigene Gefühl zu vertrauen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Spielen nach Noten. Es dient vor allem dem Erlernen von neuen Inhalten, um schnelle Erfolgserlebnisse zu erzielen. Wichtig ist aber auch das „wie“. Deswegen versuche ich möglichst schnell die Schüler zu motivieren, Dinge auswendig zu lernen, damit sie ihrem eigenen Spiel und dem Playback/dem Bass zuhören und im besten Fall eigene Ideen, passend zur Musik, entwickeln und üben können.

Das Ziel ist vor allem, dem Schüler die richtigen Werkzeuge in die Hand zu geben, damit er lernt, sich eigenständig nach den eigenen Interessen und Vorlieben zu entwickeln, wobei ich als Fachmann mit Rat und Tat zur Seite stehe.

Lehrerbeispiel