Yuriy Kasyanych

Saxofon, Klarinette
Yuriy Kasyanych

Alter

50 Jahre

Musikalische Vita

Bereits während meines Studiums an der Hochschule für Musik war ich als Dirigent des Kinderblasorchesters und Klarinettenlehrer an einer Musikschule für Kinder in der Ukraine tätig. Nach meinem Studium unterrichtete ich an der Hochschule für Musik; meine Schüler spielen heute in verschiedenen Orchestern in der Ukraine. Zudem wirkte ich im Staatlichen Philharmonieorchester Charkow als Klarinettist und Saxophonist. Außerdem war ich Mitglied in mehreren Jazz-Bands und gründete selbst eine. In Hamburg erteilte ich Klarinetten- und Saxophonunterricht.
Als Saxophonist spielte ich in mehreren Jazz- und Pop-Bands, unter anderem bei Men-in-Blech und LG-Jazz-Projekt.

Unterrichtskonzept

Der Musikunterricht zielt in erster Linie darauf ab, dass die Schüler/Innen durch die gemeinsam erarbeiteten Kenntnisse selbständig in der Lage sind, Musik zu erlernen, also ohne die Hilfe eines Lehrers (z. B. durch rhythmische Hilfe oder durch Vorspielen) ein neues Musikstück einstudieren können.

Selbstverständlich wird den Schüler/Innen das entsprechende Handwerk im Unterricht vermittelt (siehe unten). Auch hier legen wir großen Wert darauf, dass nicht nur ein bloßes Vermitteln stattfindet, sondern, so weit möglich, vieles von den Schüler/Innen selbst oder gemeinsam mit dem Lehrer erschlossen wird.

Den Jahreszeiten entsprechend werden passende Stücke gespielt. Lieder, die in der Schule gesungen oder gespielt werden, bauen wir im Unterricht ein. So stellen wir einen Bezug zu anderen Lerngebieten her und stehen nicht mit unserer Musikschularbeit alleine da, sondern nehmen an anderen Gebieten der musischen und gesellschaftlichen Bildung der Schüler/Innen teil.

Durch Bewegung oder Klatschen nähern wir uns rhythmischen Problemen.

Fingertechnisches, wie Tonleitern, werden immer in Verbindung mit Liedern und Stücken geübt, um niemals in ein isoliertes Techniküben zu rutschen, welches den SchülerInnen den Bezug zur Musik und den Spaß am Spielen nimmt .

Die Freude und der Spaß an der Musik ist und bleibt, trotz allem theoretischen und körperlichen Lernen, das Wichtigste. Musik funktioniert nur, wenn die Schüler/Innen die Lieder und Stücke gerne vortragen. Nur so erreichen sie ihr Publikum, um andere durch ihre Musik anzustecken. Außerdem ist es natürlich unsere eigene Liebe zur Musik, mit der wir unsere Schüler/Innen infizieren wollen. Wir wünschen uns, dass diese die Musik ihr Leben lang in sich tragen, um auch selbst Freunden und später vielleicht ihren eigenen Kindern vermitteln zu können, wie schön Musik ist.