Musiktherapie

Andrea Schilling

Musikalische Vita

Musiktherapie Bergedorf Andrea Schilling CMS Musikschule

… oder auch: Grunge und Yogamusik, wie geht das zusammen?

Ich bin quasi mit den Klängen des Akkordeons auf die Welt gekommen … Durch meine Mutter, die Solistin war auf diesem Instrument, bekamen wir Kinder schon im Alter von 3 Jahren Unterricht von ihr und begleiteten sie auf ihren Bühnenauftritten.

Später in der Pubertät fand ich es sehr uncool, Akkordeon zu spielen, brachte mir Gitarre bei und lernte Klavier bei meiner damaligen Musiklehrerin.

Nach dem Abi wollte ich irgendwas studieren was Kunst und Therapie verbindet, und so bewarb ich mich für Schulmusik an Sonderschulen und als Zusatzstudium Musiktherapie an der Hochschule für Musik in Hamburg. Es klappte, wenn auch die Schulmusik mich etwas quälte: … viel Klassik, … viele Noten, … viel Theorie, … Die Musiktherapie war immer eine Art Oase für mich, da hier der Ausdruck und das prozesshafte Musizieren und Improvisieren im Vordergrund standen. Parallel spielte ich E-Bass in einer Art Grunge-Band mit dem passenden Namen „Debil“!

Als mein Sohn auf die Welt kam, veränderte sich mein Musikgeschmack radikal. Während einer Ausbildung zur Yogalehrerin erlernte ich das Mantrasingen und fand auch wieder zurück zum Akkordeon, das nun leisere Töne spielte (CD-Produktionen). In Finkenwerder lebte ich nun fortan mit meinem jetzigen Mann in Patchwork-Familie mit unseren Söhnen und arbeitete dort in der Musikinsel (Musikschule) und an der Grundschule als JeKi-Lehrerin und Musiktherapeutin. Seit dem Auszug unserer Jungs sind wir nun nach Bergedorf umgesiedelt, und ich beginne nun ganz frisch zu starten an der CMS! Neu entstanden ist hier die Idee, einen Kurs für Eltern anzubieten, die mal eine Klang-Oase der Entspannung für sich brauchen und den Kopf frei kriegen wollen …

Unterrichtskonzept

Als man mich fragte, ob ich ein Konzept schreiben könnte für meine Kurse, kam zunächst: Ich habe kein Konzept!

In der Arbeit mit Menschen aller Altersgruppen gibt es hier die Möglichkeit, sich frei und ohne Konzepte an den Instrumenten von Akkordeon über Tongue Drum bis Zimbel auszudrücken und immer wieder neu zu erfahren: Wie geht es mir gerade? Was brauche ich? Was macht mir Spaß?

Des Weiteren wird das Hören sensibilisiert durch Klänge, mal laut, mal leise, … mal hart, mal weich, mal aufbrausend, mal eingeschüchtert usw.

Entspannungsübungen fließen ein und auch Möglichkeiten, sich verbal auszutauschen in der Gruppe und gemeinsam zu experimentieren in diesem Zusammenspiel.

Es ist also eine Stunde Freiraum ohne ein festgelegtes Lernziel.

Für Kinder geeignet, um sich zu konzentrieren und im Körper anzukommen, miteinander zu musizieren; für Erwachsene eine Pause vom Alltag und die Möglichkeit, Neues auszuprobieren, sich selbst zu erfahren mit dem, was gerade ist.

Ich bin selbst gespannt, was sich da entwickelt und freue mich auf Euch!

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