E-Gitarre

Beschreibung

Die Entwicklung der E-Gitarre begann im 19. Jahrhundert, als verschiedene Instrumentenbauer nach Wegen gesucht hatten, der Gitarre lautere und vielseitigere Töne zu entlocken.

Christian Friedrich Martin baute den Gitarrenkorpus so um, dass er mit Metallsaiten spielbar wurde. Dadurch wurden seine Gitarren lauter, hatten einen prägnanteren Ton und ließen sich vielseitiger einsetzen.

Der Texaner George Beauchamp hatte einen der ersten Tonabnehmer eines Plattenspielers auseinandergenommen. Dieser Tonabnehmer bestand aus einem Permanent-Magneten und einer Spule. Beauchamp befestigte diese Bauteile an einer zu Testzwecken gebauten Gitarre. Die Idee war, anstelle der Tonabnehmernadel des Plattenspielers, die Saiten der Gitarre durch das Magnetfeld des Tonabnehmers zu führen. Durch die Schwingungen der Saiten wurde das Magnetfeld beeinflusst. Dadurch wurde in der Spule eine Wechselspannung erzeugt. Diese konnte beliebig verstärkt und mit einem Lautsprecher wieder hörbar gemacht werden. Nach diesem System funktionieren noch heute fast alle E-Gitarren.

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Instrumenten-Empfehlungen

Die meist gestellteste Frage an den Gitarrenlehrer ist: „Kann ich gleich mit E-Gitarre anfangen oder muss ich erst mit einer „normalen Gitarre“ anfangen?“ Was auch immer unter einer „normalen“ Gitarre verstanden wird, die Antwort lautet: JA! Wenn dich die E-Gitarre fasziniert, gibt es keinen Grund, zunächst Konzertgitarre zu lernen, deren Klang und Form dich möglicherweise nicht ansprechen und du somit weniger motiviert bist.

Beim Kauf von Musikinstrumenten stehen euch unsere Musiklehrer gern mit Rat und Tat zur Seite. Häufig gibt es bestimmte Instrumente, die sich speziell für Anfänger bewährt haben. Professionelle Instrumente für Fortgeschrittene oder Studierende sind häufig vom persönlichen Geschmack und vom Budget abhängig. Wir wollen euch daher an dieser Stelle Instrumente für Einsteiger vorstellen, die euch das Musizieren von Anfang mit Spaß genießen lassen ohne dabei euren Geldbeutel allzu sehr zu strapazieren.

Tipp: Achte beim Kauf auf die Länge und Breite des Halses (auch Mensur genannt). Auch die Dicke des Halses entscheidet über das Spielgefühl. Die Tonabnehmer prägen den Sound der Gitarre. Sogenannte „Humbucker“ klingen deutlich „fetter“ als Single-Coil Pickups. Wer flexibel im Sound sein möchte, wählt am besten eine E-Gitarre mit einer Kombination aus Single Coil- und Humbucker Pickups. Checke am besten, welcher Sound am besten zu dir und dem Musikstil passt, den du spielen möchtest. Auch die verwendeten Saiten prägen deinen Sound: Geschliffene Saiten mit hohem Nickel-Anteil klingen mehr nach „Beatles“ als dir vielleicht lieb ist. Nicht zuletzt ist auch das Gewicht der Gitarre nicht zu unterschätzen. Am besten, du gönnst dir einen halben Tag im Musikladen deiner Wahl und probierst, was dir am besten gefällt.

Fender Stratocaster
Preis: ca. 597 Euro (Stand Oktober 2019)

Praxisbeispiel

Lehrerauswahl für E-Gitarre

David Klosinski
Holger Schmidt
Mikis Trimborn
Filip Ziembinski
Henry Mücke