Musikalische Früherziehung, Musikwerkstatt

Henrika Lange

Musikalische Vita

Mein musikalischer Werdegang begann im Alter von vier Jahren. Ich mopste meiner Schwester die Blockflöte und spielte nach Gehör die Lieder nach, welche meine Mutter mir vor sang.

Es war logisch und eine Frage der Zeit, bis meine Mutter mich dann mit 6 Jahren in der örtlichen Musikschule zur Grundausbildung in den Fächern Glockenspiel und Blockflöte anmeldete. Das war 1979 und ich erzähle dieses Ereignis aus nur einem Grund: In dem Moment wo ein Kind von sich aus zu singen, zu tanzen oder ein griffbereites Instrument zu spielen beginnt, sollte es altersgerecht gefördert werden.

Meine musikalische Laufbahn war bis zu dem Wunsch Musik zu studieren, klassisch: Nach der Grundausbildung erlernte ich das Geigenspiel und war Mitglied in verschiedenen Orchestern und Popensembles sowie als Begleitmusikerin für den lokalen Kirchenchor engagiert; in dem ich darüber hinaus auch selber gesungen habe.

Musik war und ist für mich ein Lebensbegleiter, ein Freund, auf den ich mich immer verlassen kann. Der mich tröstet, mich erfreut, mich dazu bringt zu sagen: „Alles wird gut!“. Musik ist immer für mich da.

Mein Basisberuf ist die Sozialpädagogik und hier der Schwerpunkt: „Kinder-, Jugend-& Erwachsenenbildung“. In diesem habe ich für einen kommunalen Träger Kulturprojekte für die Jugendarbeit entwickelt und umgesetzt; darunter einen Bandcontest für Metal-Bands der Altersgruppe 14 – 21 Jahren, dessen Hauptpreis regelmäßig von der Wacken Foundation gesponsort wurde.

Die teilnehmenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen kamen nicht unbedingt aus sorglosen Elternhäusern und auch für sie war ihre Musik der bereits beschriebene Freund. Es war die Arbeit mit diesen „Metal-Kids“, die mich motivierte noch einmal die Studienbank zu drücken und berufsbegleitend Musiktherapie zu studieren.

Für mich geht es in meiner Arbeit um das Stärken der Kinder, Eltern und Erzieher mit und durch die Musik. Es geht um ein schönes und erbauliches Miteinander im häuslichen, aber auch im Betreuungsbereich. Darum das über die Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und den Spaß am gemeinsamen Musizieren, das Erlernen der Kulturtechnik Musik miteinbezogen ist.

Seit 2015 gebe ich Kindern mit sozialen, emotionalen und / oder körperlichen Handicaps „Geigenunterricht nach Gehör“. 2017 habe ich meine Lizenz als Musikgartenpädagogin vom Institut für elementare Musikerziehung und arbeitet seither mit Eltern-Kind-Gruppe sowie Kindertageseinrichtungen. Seit 2018 ist sie Mitarbeiterin der Musikwerkstatt der Bremer Philharmoniker. Mein Motto ist: „Musik ist mehr als in den Noten steht“, nach G. Mahler.

Unterrichtskonzept

Unterrichtskonzept:

Meine Kurse sind musikalische Kommunikation pur. Ich arbeite mit den Kindern sowohl an ihrer täglichen Umgangswelt (Begrüßung, wer ist alles da? Verabschiedung) als auch der Selbst- & Fremdwahrnehmung (Was begegnet mir in meinem Tagesablauf? Was ist hier alles zu tun? Wie fühle ich mich damit?). Diese Themen bespreche ich mit den Kindern und setze mit ihnen ihre Erlebnisse und Erfahrungen in Lieder um. Darüber hinaus sind Echo-Spiele (rhythmisches und melodische Echo), Tänze sowie eine Konzertzeit immer Bestandteil meiner Kurse.

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