Keyboard

Beschreibung

Der Traum von der Erstellung künstlicher und noch nie dagewesener Klänge beschäftigt die Menschen schon seit langem. Mit dem Aufkommen der Elektronik in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts rückte dessen Erfüllung näher.
Laurens Hammond initiierte eine neue Industrie, als er die elektrische Orgel erfand. Im Januar 1934 reichte er seinen „Packing box prototype“ dem Patentamt in Washington D.C. ein.
Am 2. April 1934 wurde ihm in Rekordzeit das Patent zugesprochen. Kurz darauf erteilte Henry Ford den ersten Auftrag über sechs Orgeln. Herausragende Köpfe wie Donald Leslie und John M. Hanert brachten geniale Innovationen ein, die den Klang der Hammond-Orgeln unverwechselbar machen.

Dies änderte sich mit einer Erfindung von Robert Moog, die er Synthesizer nannte. Er stellte 1964 sein erstes – modular aufgebautes – Gerät fertig.
Es arbeitete mit der subtraktiven Synthese, die noch heute vorwiegend in Synthesizern anzutreffen ist. Zu Beginn der 1980er Jahre nahm die Digitaltechnik gleich auf mehreren Ebenen ihren Einzug in die Synthesizer-Technologie. Zunehmend wurden die Geräte polyphon spielbar und mit dem MIDI-Interface war es möglich, Synthesizer z. B. von Sequenzern anzusteuern.
Ab den 1990er Jahren verlagerte sich die Produktion von Pop-Musik überwiegend auf Synthesizer.
Mit der immer rasanteren Entwicklung in der Mikroelektronik hielten seitdem die kleinen „Geschwister“ der großen Synthesizer in Form von Keyboards Einzug in die Musikmärkte. Durch hervorragende Klangsynthese kann es so manches Gerät klanglich mit konventionellen analogen Instrumenten aufnehmen.

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Instrumenten-Empfehlungen

Beim Kauf von Musikinstrumenten stehen euch unsere Keyboardlehrer gern mit Rat und Tat zur Seite. Häufig gibt es bestimmte Instrumente, die sich speziell für Anfänger bewährt haben. Professionelle Instrumente für Fortgeschrittene oder Studierende sind häufig vom persönlichen Geschmack und vom Budget abhängig. Wir wollen euch daher an dieser Stelle Instrumente für Einsteiger vorstellen, die euch das Musizieren von Anfang mit Spaß genießen lassen ohne dabei euren Geldbeutel allzu sehr zu strapazieren.

Tipp: Auch wenn dein Budget gering ist: Achte in jedem Fall darauf, dass dein Keyboard anschlagdynamisch ist. Das bedeutet, dass das Keyboard darauf reagiert, wie du die Tasten anspielst. Ein starker Anschlag klingt laut. Drückst du die Tasten mit sehr wenig Kraft, klingen die Töne leiser. Keyboards ohne Anschlagdynamik, wie gern zu Weihnachten beim Discounter erhältlich, schaden mehr als sie nützen. Sie sind zum Musizieren nicht geeignet.

E-Pianos haben im Vergleich zum Keyboard gewichtete Tasten und bilden das Spielgefühl auf einem Klavier nach. Je nach Qualität des E-Pianos gelingt dies mehr oder weniger gut. Bei einem Klavier bewegt der Spieler durch Anschlag der Tasten einen Hammer, der mittels Mechanik gegen die Saiten des Klaviers schlägt. Dieser Vorgang ist mit einem gewissen Widerstand verbunden, der bei E-Pianos dann nachgebildet wird.

Yamaha PSR-E463
Preis: ca. 289 Euro (Stand Oktober 2019)

Yamaha YDP-163 B Arius
Preis: ca. 979 Euro (Stand Oktober 2019)

Praxisbeispiel

Lehrerauswahl Fach Keyboard

Eliab Boll
Christian Schällert

Martin Oberleitner

Kai Vincent Meyer

Tilmann Frohberg