Rebecca Bastemeyer

Klavier
Rebecca Bastemeyer

Alter

47 Jahre

Musikalische Vita

Mein Studium habe ich 1996 mit dem Diplom für Instrumentalpädagogik im Fach Klavier abgeschlossen. Während und nach der Zeit des Studiums nahm ich an diversen Meisterkursen für Pianisten teil, u. a. bei Prof. Hans Leygraf (Internationale Herbstakademie für Musik Bremen), Prof. Hans Palsson (Internationale Herbstakademie für Musik Bremen), Prof. Tiny Wirtz (Haus Marteau, Oberfranken), Prof. Andras Hamary (Haus Marteau, Oberfranken) und absolvierte ergänzend von 2002 bis 2005 ein Privatstudium Klavier bei Christoph J. Keller (Oldenburg). Zudem besuchte ich einen Kurs bei Prof. Peter Heilbut zum Thema Frühinstrumentalpädagogik in Schlüchtern (Hessen). Von Jugend an engagiere ich mich für Neue Musik, die ich in selbst moderierten Gesprächskonzerten dem Publikum vermittle, einschließlich der Interpretation von Ur- und Erstaufführungen. Während des Studiums vertiefte ich diesen Schwerpunkt durch die Teilnahme an einem Workshop Neue Musik beim ensemble recherche freiburg (Internationale Herbstakademie Bremen) sowie an mehreren Seminaren mit anschließendem Einzelunterricht bei Herbert Henck an der Hochschule für Künste Bremen.
Einen nennenswerten Teil der Klavierwerke von Tonnie de Graaf (1926-1996) habe ich uraufgeführt und zudem die Edition für die Erstveröffentlichung einiger seiner Sonaten für Klavier im Inventio- Musikverlag übernommen. Weitere Komponisten, deren Werke ich (z. T. auch ur-) aufgeführt habe, sind u. a. Martin Doernberg (1920-2013), Hans Wolf (1942), Christoph J. Keller (1959) und Olga Virezoub (1975). Die persönliche Begegnung mit einer Komponistin, einem Komponisten, deren bzw. dessen Werk man erarbeitet hat und vor der öffentlichen Aufführung mit ihr bzw. ihm nochmals durchgeht, direkte Rückmeldung erhält, ist für mich stets ein besonderes Erlebnis, das prägend für die Interpretation ist. Tonnie de Graaf konnte ich leider nicht mehr selbst begegnen, ich entdeckte erstmals eines seiner Werke kurz nachdem er verstorben war, stand aber über einen langen Zeitraum in Kontakt mit seiner Familie und durfte zwei Konzerte in seinem Arbeitsraum an seinem Instrument spielen. Anlässlich des 80. Geburtstags von Martin Doernberg spielte ich zwei seiner Klavierwerke ebenfalls bei ihm zu Hause – jedesmal ein intensives Erlebnis, Kompositionen in dem Raum, an dem Instrument aufzuführen, wo sie geschrieben wurden! Zudem bin ich immer interessiert an zu Unrecht (noch) nicht oder zu wenig bekannten Komponistinnen und Komponisten, nicht nur aus dem 20./ 21. Jahrhundert, sondern ebenso aus weiter zurückliegenden Epochen der Musikgeschichte.

Unterrichtskonzept

Mir ist es ein wichtiges Anliegen, meine tiefe Liebe zur Musik weiterzugeben, die Vielfalt der Klaviermusik zu vermitteln und zugleich bestmöglich auf die Wünsche und Möglichkeiten der Schülerinnen und Schüler ganz individuell einzugehen. Der Klavierunterricht soll ein Termin sein, auf den wir uns freuen können, eine Oase der Ruhe im hektischen, stressigen Schul- oder Berufsalltag.
Mein Schwerpunkt ist die sog. Klassik, wobei Ausflüge in andere Musikstile für mich zu einem facettenreichen Unterricht durchaus dazugehören. Ich unterrichte Kinder (ab ca. fünf Jahren), Jugendliche, Erwachsene, Senioren, Anfänger, Fortgeschrittene, Wiederbeginner, Quereinsteiger, kurz alle Menschen, die die Welt der 88 schwarzen und weißen Tasten erforschen wollen.
Wer aktiv am Instrument musizieren möchte, für den bedeutet das ein wesentliches Stück Lebensqualität. Dies bei jeder Schülerin, jedem Schüler individuell zu unterstützen und zu fördern ist mein Ziel.