Klavier

Wolf Harden

Musikalische Vita

Wolf Harden

Mit Musik bin ich aufgewachsen: meine Mutter war Klavierlehrerin, mein Vater ist – immer noch – aktiver Musikjournalist, und da meine Begeisterung für das Klavier früh deutlich wurde, wurde mir schon im Elternhaus eine stabile Basis für ein Leben mit Musik aufgebaut.

Erste öffentliche Auftritte fanden schon während der Schulzeit statt, als Solist aber auch als Kammermusiker – das Zusammenspiel mit anderen fand ich schon immer eine wunderbare Ausdrucksform. Unvergessen, als ich als 16jähriger mit dem 61jährigen russischen Geiger Michael Goldstein in Konzerten auftrat!

Während meiner Schulzeit wurde ich Jungstudent an der Musikakademie Detmold, an der ich 1987 mein Studium abschloss. Aber auch während des Studiums war das Konzertieren im Mittelpunkt meines Lebens, was nicht jeden meiner Professoren zu Beifall animierte…

1980 gründete ich mit zwei Schulfreunden ein Klaviertrio, also zusammen mit Violine und Cello. Schnell merkten wir, dass die musikalische „Chemie“ stimmte und wir sehr fleißig und nahezu täglich probten. Als Trio Fontenay konzertierten wir dann viele Jahre in der ganzen Welt – eine Karriere, auf die ich voller Stolz und mit großer Dankbarkeit zurückblicke.

Neben dem Trio habe ich auch immer an meinen solistischen Fähigkeiten gearbeitet, unbekanntes Repertoire hatte mich immer – auch jetzt noch – besonders gereizt, und so entstanden einige Weltersteinspielungen auf Tonträgern, zum Beispiel das Klavierkonzert von Hans Pfitzner. Aktuell arbeite ich daran, dass Gesamtwerk für Klavier von Ferruccio Busoni aufzunehmen, 11 Alben sind schon veröffentlicht, zwei weitere folgen noch. Nach 26 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit beendete das Trio 2006 sein Zusammenspiel, seither habe ich genug Freiraum, um mich neben meinen solistischen Aktivitäten dem Unterrichten zu widmen.

In meinem Leben habe ich viele bedeutende Musiker getroffen, aus den unterschiedlichsten musikalischen Richtungen: uns alle einigt die Leidenschaft und Begeisterung für Musik. Dies möchte ich im Unterricht weitergeben, gekoppelt an eine fundierte instrumentale Schulung.

Unterrichtskonzept

Basis jedes musikalischen Wirkens ist ein solides Handwerk. Alle Größen in der Musikwelt, auch Popstars wie Herbert Grönemeyer oder Sting, haben das gelernt. Am Klavier bedeutet es, die manuellen Möglichkeiten zu entwickeln, um seine Emotionen in realen Tönen ausdrücken zu können. Dieses „Handwerk“ ist nicht trocken und langweilig, sondern voller Energie und Leidenschaft. Tatsächlich sind beide Aspekte von gleichen Wert: Die Begeisterung für  Musik, aber ebenso auch die physische Freude am Klavierspiel, diese herrlichen Bewegungen, dieser  Kontakt mit den Tasten, die Freude am selbstproduzierten Klang.

Der Schüler steht im Mittelpunkt, jeder bekommt ein individuelles Konzept, angepasst an seine Wünsche und/oder Bedürfnisse. Wo es Defizite gibt, werde ich Wege aufzeigen: Sackgassen gibt es nicht.

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