Querflöte

Beschreibung

Querflöte

Eine Flöte ist ein Holzblasinstrument, bei dem die Luftsäule in dem Flötenkorpus durch Anblasen einer Kante zu Schwingungen angeregt wird. Die wirksame Länge der Luftsäule wird durch Abdeckung und Öffnung von runden Löchern im Korpus verändert. Die allerersten Flöten der prähistorischen Zeit wurden aus Tierknochen hergestellt.
Bei vielen Funden lässt sich nicht mehr rekonstruieren, wie sie gespielt wurden, bzw. nicht sicher sagen, ob es sich um bewusst hergestellte Instrumente handelt, da heute oft nur noch Bruchstücke vorliegen. Das früheste eindeutige Bild einer Querflöte fand sich auf einem etruskischen Relief in Perusa aus dem zweiten oder ersten Jahrhundert vor Christus. Das Instrument wurde damals nach links gehalten, erst in einer Illustration eines Gedichts aus dem elften Jahrhundert wurde eine Darstellung einer nach rechts gespielten Flöte entdeckt.

Die Flöten lassen sich in folgende Familien gliedern:

Querflöte, Blockflöte, Okarina, Tin Whistle, Panflöte, Schnabelflöte.

Die Querflöte war im 11. Jahrhundert als Querpfeife beziehungsweise Schwegelpfeife bekannt. Um 1750 (etwa zur Zeit Bachs) verdrängte sie die Blockflöte und wurde ein bedeutendes Solo- und Orchesterinstrument.
Früher meist aus Holz gefertigt, wird das Instrument heute überwiegend aus Metall, vor allem Neusilber, Silber, Messing, aber auch aus Gold und als Sonderanfertigung aus Titan, Edelstahl oder Karbon hergestellt.

Holzquerflöten sind heute wieder beliebter als vor einigen Jahren und werden auch in großen Sinfonieorchestern für das Musikrepertoire bis etwa 1800 eingesetzt. Die Querflöte gehört zu den Holzblasinstrumenten. Die heutige Querflöte nach Böhm weist eine zylindrische, im Kopfstück parabolisch (heutzutage auch konisch) zulaufende Bohrung auf und wird in verschiedenen Größen gebaut.

Empfohlenes Alter: ab 8 Jahren
Empfohlene Gruppengröße: Einzel- und Gruppenunterricht

Unterrichtstage

MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitagSamstag
Vormittag
Nachmittag
Abend

Praxisbeispiel